Fanhausrenovierung

Hier findet ihr einen ausführlichen Bericht über das Projekt Fanhausrenovierung aus September 2007

Das Projekt „Fanhausrenovierung“

In den letzten Jahren haben wir an dieser Stelle wiederholt auf  den maroden Zustand des Fanhauses und den eher „schmuddeligen Charme“ unseres HSV-Fanhaus-Treffpunktes hingewiesen. Das sollte sich in der abgelaufenen Saison grundlegend ändern. Mit dem einzigartigen Projekt gelang es uns, gleich „mehrere Fliegen mit einer Klappe zu schlagen“: Wir konnten eine umfangreiche Finanzierung unterschiedlichster Partner und Förderer sicherstellen, eine große Gruppe Fans von Anfang an in die Planung und Gestaltung einbeziehen, eine in ihrem Erfolg beeindruckende Spendenaktion initiieren, Fans als aktive Helfer in die Arbeiten mit einbinden und letztlich das Fanhaus von Grund auf sanieren.

Das HSV-Fanprojekt hat seit fast 20 Jahren seinen Sitz in dem Haus, d.h. wir haben unsere Büros (im 1.Stock), unser Träger „Verein Jugend und Sport e.V.“ und die Geschäftsführung ist im 2. Stock untergebracht, das von uns betriebene „Fanhaus“ mit einer Fläche von ca. 105 qm befindet sich im Erdgeschoss. Die Räumlichkeiten bestehen aus drei größeren Räumen (jeweils 25-30 qm groß), einer „Küche“ (ca.10 qm), getrennten Frauen- und Männertoiletten und einem großen Flur (ca. 20 qm). Diesen Bereich galt es nun zu sanieren bzw. neu zu gestalten.

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Dazu benötigten wir finanzielle Mittel, zunächst war also das Finanzierungskonzept abzuklären. Anfang Januar 2007 hatten wir allerdings einen ersten Kontakt zu einem möglichen Unterstützer bzw. Sponsoren, der Holstenbrauerei bzw. die Holsten AG. Holsten signalisierte die Bereitschaft, uns bei der Fanhaussanierung zu unterstützen. Davon ausgehend sprachen wir den „Hamburger Weg“ an bzw. nahmen Kontakt mit dem HSV-Vermarkter „Sportfive“ auf, welcher die Betreuung der Partner des „Hamburger Weg“ innehat. Die Holsten-AG ist einer der fünf Hauptsponsoren innerhalb dieses Sponsorenbündnis. „Der „Hamburger Weg“ ist ein komplett neuartiges Sponsoring-Konzept, auf dessen Basis der Hamburger SV gemeinsam mit ansässigen Unternehmen ein klares Bekenntnis zur Stadt ablegen und die Bedeutung Hamburgs als Sportstadt auf europäischem Niveau nachhaltig unterstreichen wird. Ein wesentlicher Aspekt der Initiative ist dabei, soziale Verantwortung für die Themen und Menschen der Stadt zu übernehmen und ausgewählte Projekte zu unterstützen“ (Auszug von der HSV-Homepage). Nach einigen weiteren Kontakten und Gesprächen konnten wir schließlich drei Förderer als Partner gewinnen: So sagten uns Vertreter des „Hamburger Weg“, der Holstenbrauerei und der Stadt Hamburg finanzielle und materielle Unterstützung zu und finanzierten das Grundkonzept.

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Angesichts des Zustandes des Fanhauses rechneten wir mit Kosten von ca. 15000 €, da der komplette Fußboden erneuert, die Sanitäreinrichtungen umgebaut  und diverse Maurer- und Malerarbeiten vorgenommen werden mussten. Außerdem sollte das komplette Mobilar ausgetauscht werden. Nach den ersten Kostenvoranschlägen von Firmen für grundsätzliche Arbeiten (Fußboden, Sanitär, Mobilar) mussten wir unsere finanziellen Planungen allerdings deutlich erweitern und rechnen mittlerweile mit einem gesamten Volumen von ca. 22000 € (Stand 16. Juli 07).
Kurz nachdem wir erste informelle Zusagen unserer Sponsoren bekamen, hatte sich eine Gruppe von 12 engagierten Fans zusammen gefunden, die im weiteren Verlauf als „Fanhaus-AG“ die Planungen übernahm und schließlich in der praktischen Phase mit umsetzen half. Die Fanhaus-AG setzte sich vor allem aus Mitgliedern der Nutzergruppen des Fanhauses zusammen (Chosen Few, E-Block-Giants, Outsiders), die Gruppe „Poptown“ war zunächst nicht dabei. Dazu setzten wir folgende Rahmenbedingungen:

  • Entscheidungen zur Umgestaltung werden im Konsens mit den Nutzergruppen, den Mitgliedern der AG und dem Fanprojekt getroffen
  • Das Fanhaus wird nicht in eine Kneipe umfunktioniert und behält seinen Charakter als „Multifunktionsstätte“ und Treffpunkt (u. a. der Mehrzweckraum!)
  • Die Fanhaus-AG und Mitglieder der Nutzergruppen beteiligen sich sowohl in der Planung als auch in der konkreten Umsetzung der Vorhaben mit z.B. Eigenarbeit (z.B. Tischler- und Malerarbeiten etc.)
  • Die Einbindung möglicher Förderer und Sponsoren (u. a. die Holsten-AG) in die Planung und Umsetzung erfolgt von Beginn an bis zur Fertigstellung und der „Neueröffnung“ des Fanhauses
  • Die Planungsphase sollte bis Mitte April abgeschlossen sein, der Umbau und die Neugestaltung von Mai bis August 2007 erfolgen, im August/September die „Neueröffnung“ evt. zu einem Heimspiel öffentlich erfolgen
  • Im Rahmen der Neueröffnung wird die Fanhaus-AG in Absprache mit dem Fanprojekt eine (neue) Hausordnung erarbeiten (u. a. unter Berücksichtigung der neuen gesetzlichen Regelungen zum Nichtraucherschutz)
  • Der Garten wird zunächst von der Umgestaltung ausgenommen, eine Nutzung durch die Nutzergruppen zu einem späteren Zeitpunkt angestrebt
  • Das Haus ist (außen!) denkmalgeschützt,  das Versetzen von Mauern (z.B. zwischen Theken- und Mehrzweckraum) z.T. aus statischen Gründen nicht möglich

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Nach diesen Maßgaben wurde innerhalb der Fanhaus-AG geplant, konzipiert, gezeichnet und schließlich im Konsens Farbe, Einrichtung, Funktion und durchzuführende Arbeiten beschlossen:

  • Komplette Umgestaltung der Küche in einen weiteren Raum
  • Umgestaltung des „Kickerraumes“ in eine kleine Küche
  • Umgestaltung des „Mehrzweckraumes“ (z.B. Holzvertäfelung)
  • Umgestaltung des Thekenraumes (z. B. Umbau Theke, andere Gestaltung Wimpel, Schals, Fahnen usw.)
  • Alle Fußbodenbeläge erneuern (Linoleum)
  • Erneuerung des gesamten Mobilars (robuste Holztische, -bänke und -stühle)
  • Neue Beleuchtung aller Räume
  • Neue farbliche Gestaltung aller Räume
  • Anschaffung eines neuen Getränkekühlschrankes, Flachbild-TV
  • usw.

Jeder Raum bekam praktisch „Paten“, die sich um die Feinplanung kümmern sollten, außerdem sollten sich einige aus der Gruppe um das Auftreiben weiterer Geldmittel kümmern. In diesem Zusammenhang wurde die Idee einer Spendensammelaktion unter HSV-Fans und entsprechenden Aufrufen geboren. Im Sonderzug nach Nürnberg und vor allem vor dem letzten Heimspiel gegen Alemannia Aachen konnten so dringend benötigte Beträge gesammelt werden. Wir waren von der Resonanz überwältigt, fast 3000 € waren so in kürzester Zeit zusammen gekommen. Hinzu kamen diverse Angebote von Fans, sich an den anfallenden Arbeiten zu beteiligen. Darunter möchte ich stellvertretend für alle Beteiligten ein Angebot besonders hervorheben: Mitglieder des Fanclubs „Der Norden hebt ab“ aus Soltau, die in ihren Reihen sowohl den Besitzer/Chef eines Elektroinstallationsbetriebes als auch einige Mitarbeiter derselben Firma haben, boten an, sämtliche anfallenden Elektroarbeiten ehrenamtlich zu übernehmen und das anfallende Material nur zum Einkaufspreis zu berechnen! Selbstverständlich nicht unerwähnt bleiben darf  eine Spende, mit der wir nun gar nicht gerechnet haben: Der Vorstandsvorsitzende des HSV, Bernd Hoffmann, ließ uns für die Umbaumaßnahmen des Fanhauses eine mehr als großzügige private Spende zukommen, obwohl wir in Richtung Vorstand gar nicht informiert oder angefragt hatten. Außerdem möchten wir uns bei Ingo Thiel, Bernd Enge, Horst Becker (HSV-Aufsichtsratsvorsitzender), der HSV-Golfabteilung und dem HSV-Supporters-Club bedanken, die ebenfalls durch Spenden die Sanierung mittragen halfen.

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Mit dem Fertigstellen des Berichtes sind die Arbeiten an dem Haus mittlerweile abgeschlossen. Es müssen nur noch ein paar Dekorationsarbeiten erledigt werden.

Alle Wände und Decken wurden z.T. neu verputzt bzw. gespachtelt, gemalt und in zwei Räumen getäfelt, der Fußboden komplett erneuert, der Sanitärbereich z.T. modernisiert, die Küche versetzt und umgebaut. Der Tresenbereich wurde neu aufgebaut, neues Mobilar ist aufgestellt, einiges an Einrichtung und Deko noch angeschafft und aufeinander abgestimmt sowie (HSV-)fangerecht gestaltet. Bis Mitte August war das Fanhaus geschlossen, dann wurde es feierlich neu eröffnet. Die Hilfsbereitschaft aller Fachleute und Helfer war gut – besonders die jungen Fans der „CFHH-Rookies“, die sich Blasen an die Hände geschliffen haben, seien hier stellvertretend für alle erwähnt. Einige Impressionen sind auf den Fotos ja zu sehen. Selbstverständlich werden alle Beteiligten in den Räumlichkeiten gewürdigt.

Vor dem Heimspiel des HSV gegen Bayer Leverkusen am 18. August wurde das Fanhaus (für die Fans) wiedereröffnet. In diesem Zusammenhang wurde mit den in der Planungsgruppe beteiligten Fans noch eine neue Hausordnung erarbeitet, die u.a. vorsieht, das Fanhaus zum Nichtraucherhaus zu machen. Da wir ohnehin die entsprechenden gesetzlichen Regelungen demnächst umsetzen müssen (und wollen!), gelten diese Bestimmungen seit der Neueröffnung. Selbstverständlich werden wir für all die (noch) rauchenden Fans im oben erwähnten Garten einen akzeptablen, regengeschützten Bereich einrichten, in dem man seiner Sucht nachgehen kann, ohne andere zu beeinträchtigen.

Ich denke, dass es sich bei diesem Projekt nicht nur einfach um eine größere Renovierung gehandelt hat, sondern dass wir durch die intensive Beteiligung von Fans, Teilhabe, Mitbestimmung, Mitverantwortung und aktives Mitarbeiten an dem Projekt möglich gemacht haben. Das (praktische) Ergebnis kann sich ohnehin sehen lassen.

Hier findet ihr einen ausführlichen Bericht über das Projekt Fanhausrenovierung aus September 2007Das Projekt „Fanhausrenovierung“In den letzten Jahren haben wir an dieser Stelle wiederholt auf  den maroden Zustand des Fanhauses und den eher „schmuddeligen Charme“ unseres HSV-Fanhaus-Treffpunktes hingewiesen. Das sollte sich in der abgelaufenen Saison grundlegend ändern. Mit dem einzigartigen Projekt gelang es uns, gleich „mehrere Fliegen mit einer Klappe zu schlagen“: Wir konnten eine umfangreiche Finanzierung unterschiedlichster Partner und Förderer sicherstellen, eine große Gruppe Fans von Anfang an in die Planung und Gestaltung einbeziehen, eine in ihrem Erfolg beeindruckende Spendenaktion initiieren, Fans als aktive Helfer in die Arbeiten mit einbinden und letztlich das Fanhaus von Grund auf sanieren.

Das HSV-Fanprojekt hat seit fast 20 Jahren seinen Sitz in dem Haus, d.h. wir haben unsere Büros (im 1.Stock), unser Träger „Verein Jugend und Sport e.V.“ und die Geschäftsführung ist im 2. Stock untergebracht, das von uns betriebene „Fanhaus“ mit einer Fläche von ca. 105 qm befindet sich im Erdgeschoss. Die Räumlichkeiten bestehen aus drei größeren Räumen (jeweils 25-30 qm groß), einer „Küche“ (ca.10 qm), getrennten Frauen- und Männertoiletten und einem großen Flur (ca. 20 qm). Diesen Bereich galt es nun zu sanieren bzw. neu zu gestalten.

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Dazu benötigten wir finanzielle Mittel, zunächst war also das Finanzierungskonzept abzuklären. Anfang Januar 2007 hatten wir allerdings einen ersten Kontakt zu einem möglichen Unterstützer bzw. Sponsoren, der Holstenbrauerei bzw. die Holsten AG. Holsten signalisierte die Bereitschaft, uns bei der Fanhaussanierung zu unterstützen. Davon ausgehend sprachen wir den „Hamburger Weg“ an bzw. nahmen Kontakt mit dem HSV-Vermarkter „Sportfive“ auf, welcher die Betreuung der Partner des „Hamburger Weg“ innehat. Die Holsten-AG ist einer der fünf Hauptsponsoren innerhalb dieses Sponsorenbündnis. „Der „Hamburger Weg“ ist ein komplett neuartiges Sponsoring-Konzept, auf dessen Basis der Hamburger SV gemeinsam mit ansässigen Unternehmen ein klares Bekenntnis zur Stadt ablegen und die Bedeutung Hamburgs als Sportstadt auf europäischem Niveau nachhaltig unterstreichen wird. Ein wesentlicher Aspekt der Initiative ist dabei, soziale Verantwortung für die Themen und Menschen der Stadt zu übernehmen und ausgewählte Projekte zu unterstützen“ (Auszug von der HSV-Homepage). Nach einigen weiteren Kontakten und Gesprächen konnten wir schließlich drei Förderer als Partner gewinnen: So sagten uns Vertreter des „Hamburger Weg“, der Holstenbrauerei und der Stadt Hamburg finanzielle und materielle Unterstützung zu und finanzierten das Grundkonzept.

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Angesichts des Zustandes des Fanhauses rechneten wir mit Kosten von ca. 15000 €, da der komplette Fußboden erneuert, die Sanitäreinrichtungen umgebaut  und diverse Maurer- und Malerarbeiten vorgenommen werden mussten. Außerdem sollte das komplette Mobilar ausgetauscht werden. Nach den ersten Kostenvoranschlägen von Firmen für grundsätzliche Arbeiten (Fußboden, Sanitär, Mobilar) mussten wir unsere finanziellen Planungen allerdings deutlich erweitern und rechnen mittlerweile mit einem gesamten Volumen von ca. 22000 € (Stand 16. Juli 07).

Kurz nachdem wir erste informelle Zusagen unserer Sponsoren bekamen, hatte sich eine Gruppe von 12 engagierten Fans zusammen gefunden, die im weiteren Verlauf als „Fanhaus-AG“ die Planungen übernahm und schließlich in der praktischen Phase mit umsetzen half. Die Fanhaus-AG setzte sich vor allem aus Mitgliedern der Nutzergruppen des Fanhauses zusammen (Chosen Few, E-Block-Giants, Outsiders), die Gruppe „Poptown“ war zunächst nicht dabei. Dazu setzten wir folgende Rahmenbedingungen:

·       Entscheidungen zur Umgestaltung werden im Konsens mit den Nutzergruppen, den Mitgliedern der AG und dem Fanprojekt getroffen

·       Das Fanhaus wird nicht in eine Kneipe umfunktioniert und behält seinen Charakter als „Multifunktionsstätte“ und Treffpunkt (u. a. der Mehrzweckraum!)

·       Die Fanhaus-AG und Mitglieder der Nutzergruppen beteiligen sich sowohl in der Planung als auch in der konkreten Umsetzung der Vorhaben mit z.B. Eigenarbeit (z.B. Tischler- und Malerarbeiten etc.)

·       Die Einbindung möglicher Förderer und Sponsoren (u. a. die Holsten-AG) in die Planung und Umsetzung erfolgt von Beginn an bis zur Fertigstellung und der „Neueröffnung“ des Fanhauses

·       Die Planungsphase sollte bis Mitte April abgeschlossen sein, der Umbau und die Neugestaltung von Mai bis August 2007 erfolgen, im August/September die „Neueröffnung“ evt. zu einem Heimspiel öffentlich erfolgen

·       Im Rahmen der Neueröffnung wird die Fanhaus-AG in Absprache mit dem Fanprojekt eine (neue) Hausordnung erarbeiten (u. a. unter Berücksichtigung der neuen gesetzlichen Regelungen zum Nichtraucherschutz)

·       Der Garten wird zunächst von der Umgestaltung ausgenommen, eine Nutzung durch die Nutzergruppen zu einem späteren Zeitpunkt angestrebt

·       Das Haus ist (außen!) denkmalgeschützt,  das Versetzen von Mauern (z.B. zwischen Theken- und Mehrzweckraum) z.T. aus statischen Gründen nicht möglich

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Nach diesen Maßgaben wurde innerhalb der Fanhaus-AG geplant, konzipiert, gezeichnet und schließlich im Konsens Farbe, Einrichtung, Funktion und durchzuführende Arbeiten beschlossen:

·       Komplette Umgestaltung der Küche in einen weiteren Raum

·       Umgestaltung des „Kickerraumes“ in eine kleine Küche

·       Umgestaltung des „Mehrzweckraumes“ (z.B. Holzvertäfelung)

·       Umgestaltung des Thekenraumes (z. B. Umbau Theke, andere Gestaltung Wimpel, Schals, Fahnen usw.)

·       Alle Fußbodenbeläge erneuern (Linoleum)

·       Erneuerung des gesamten Mobilars (robuste Holztische, -bänke und -stühle)

·       Neue Beleuchtung aller Räume

·       Neue farbliche Gestaltung aller Räume

·       Anschaffung eines neuen Getränkekühlschrankes, Flachbild-TV

·       usw.

Jeder Raum bekam praktisch „Paten“, die sich um die Feinplanung kümmern sollten, außerdem sollten sich einige aus der Gruppe um das Auftreiben weiterer Geldmittel kümmern. In diesem Zusammenhang wurde die Idee einer Spendensammelaktion unter HSV-Fans und entsprechenden Aufrufen geboren. Im Sonderzug nach Nürnberg und vor allem vor dem letzten Heimspiel gegen Alemannia Aachen konnten so dringend benötigte Beträge gesammelt werden. Wir waren von der Resonanz überwältigt, fast 3000 € waren so in kürzester Zeit zusammen gekommen. Hinzu kamen diverse Angebote von Fans, sich an den anfallenden Arbeiten zu beteiligen. Darunter möchte ich stellvertretend für alle Beteiligten ein Angebot besonders hervorheben: Mitglieder des Fanclubs „Der Norden hebt ab“ aus Soltau, die in ihren Reihen sowohl den Besitzer/Chef eines Elektroinstallationsbetriebes als auch einige Mitarbeiter derselben Firma haben, boten an, sämtliche anfallenden Elektroarbeiten ehrenamtlich zu übernehmen und das anfallende Material nur zum Einkaufspreis zu berechnen! Selbstverständlich nicht unerwähnt bleiben darf  eine Spende, mit der wir nun gar nicht gerechnet haben: Der Vorstandsvorsitzende des HSV, Bernd Hoffmann, ließ uns für die Umbaumaßnahmen des Fanhauses eine mehr als großzügige private Spende zukommen, obwohl wir in Richtung Vorstand gar nicht informiert oder angefragt hatten. Außerdem möchten wir uns bei Ingo Thiel, Bernd Enge, Horst Becker (HSV-Aufsichtsratsvorsitzender), der HSV-Golfabteilung und dem HSV-Supporters-Club bedanken, die ebenfalls durch Spenden die Sanierung mittragen halfen.

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Mit dem Fertigstellen des Berichtes sind die Arbeiten an dem Haus mittlerweile abgeschlossen. Es müssen nur noch ein paar Dekorationsarbeiten erledigt werden.

Alle Wände und Decken wurden z.T. neu verputzt bzw. gespachtelt, gemalt und in zwei Räumen getäfelt, der Fußboden komplett erneuert, der Sanitärbereich z.T. modernisiert, die Küche versetzt und umgebaut. Der Tresenbereich wurde neu aufgebaut, neues Mobilar ist aufgestellt, einiges an Einrichtung und Deko noch angeschafft und aufeinander abgestimmt sowie (HSV-)fangerecht gestaltet. Bis Mitte August war das Fanhaus geschlossen, dann wurde es feierlich neu eröffnet. Die Hilfsbereitschaft aller Fachleute und Helfer war gut – besonders die jungen Fans der „CFHH-Rookies“, die sich Blasen an die Hände geschliffen haben, seien hier stellvertretend für alle erwähnt. Einige Impressionen sind auf den Fotos ja zu sehen. Selbstverständlich werden alle Beteiligten in den Räumlichkeiten gewürdigt.

Vor dem Heimspiel des HSV gegen Bayer Leverkusen am 18. August wurde das Fanhaus (für die Fans) wiedereröffnet. In diesem Zusammenhang wurde mit den in der Planungsgruppe beteiligten Fans noch eine neue Hausordnung erarbeitet, die u.a. vorsieht, das Fanhaus zum Nichtraucherhaus zu machen. Da wir ohnehin die entsprechenden gesetzlichen Regelungen demnächst umsetzen müssen (und wollen!), gelten diese Bestimmungen seit der Neueröffnung. Selbstverständlich werden wir für all die (noch) rauchenden Fans im oben erwähnten Garten einen akzeptablen, regengeschützten Bereich einrichten, in dem man seiner Sucht nachgehen kann, ohne andere zu beeinträchtigen.

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Ich denke, dass es sich bei diesem Projekt nicht nur einfach um eine größere Renovierung gehandelt hat, sondern dass wir durch die intensive Beteiligung von Fans, Teilhabe, Mitbestimmung, Mitverantwortung und aktives Mitarbeiten an dem Projekt möglich gemacht haben. Das (praktische) Ergebnis kann sich ohnehin sehen lassen.

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