Sogenannter Journalismus“ — Vortrag und Diskussionsabend im Fanhaus

Wir hof­fen, Ihr seid gut ins neue Jahr gestar­tet! Damit in der spiel­frei­en Zeit auch ja kei­ne Lan­ge­wei­le auf­kommt, möch­ten wir Euch zu einem Vor­trag und Dis­kus­si­ons­abend mit Andrej Rei­sin im Fan­haus am Don­ners­tag, den 16.1.2014 um 19.30 Uhr ein­la­den. The­ma des Vor­trags: „Soge­nann­ter Jour­na­lis­mus – die media­le Dar­stel­lung von Fuss­ball­fans.“ Zur Ver­an­stal­tung: Jede Woche bevöl­kern gan­ze Hun­dert­schaf­ten von Sport­re­por­tern die Pres­se­tri­bü­nen der Bun­des­li­ga-Are­nen, aber nur eine Hand­voll hat jemals den Ver­such unter­nom­men, tie­fer in die Fan-Sub­kul­tur ein­zu­tau­chen. Ein Grund dafür, war­um sich das Erle­ben der Betei­lig­ten und die media­le Reprä­sen­ta­ti­on der Ereig­nis­se der­art ekla­tant von­ein­an­der unter­schei­den.

Pressekonferenz

Auf der ande­ren Sei­te machen vie­le Fans, gera­de aus den Ultra-Sze­nen, selbst wohl­wol­len­den Jour­na­lis­ten das Leben schwer. Sie wol­len ver­ständ­li­cher­wei­se meist anonym blei­ben, sind daher schwer zu errei­chen und selbst wenn, bekom­men Jour­na­lis­ten auch mit guten Kon­tak­ten sel­ten eine schnel­le Ant­wort auf drän­gen­de Fra­gen. Mit der Geschwin­dig­keit der media­len Welt kön­nen sie in ihrer eige­nen Außen­dar­stel­lung nicht mit­hal­ten – ganz im Gegen­satz zu DFL und Poli­zei.

So kommt häu­fig ein ein­sei­ti­ges Bild zustan­de, was aber gleich­zei­tig bei­der­sei­ti­ge Vor­ur­tei­le und Feind­bil­der bestä­tigt. Vor­trag und Dis­kus­si­on sol­len ver­mit­teln, wie Rea­li­tät ent­steht, wie Medi­en arbei­ten – und auch wie­so Jour­na­lis­mus häu­fig von so mie­ser Qua­li­tät ist. Gleich­zei­tig soll aber auch eine Dis­kus­si­on dar­über statt­fin­den, was für einen Jour­na­lis­mus sich Fans eigent­lich wün­schen und vor allem, was sie selbst dafür tun kön­nen. Wir freu­en uns auf Euch und einen span­nen­den Abend!

Eine Anmel­dung ist nicht erfor­der­lich. Der Ein­tritt ist frei.

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